Das Projekt

Unsere Patenschaften geben Waisenkindern im südlichen Afrika eine Zukunftsperspektive. Machen auch Sie mit!

Aus einer Reise der Winsener St. Mariengemeinde nach Südafrika und Swasiland im Herbst 2016 ist eine Partnerschaft des Kirchenkreises Winsen (Luhe) mit der Hilfsorganisation „Hands at Work“ in Südafrika entstanden. Die Reisegruppe hat die Not der Waisenkinder im südlichen Afrika gesehen und im Februar 2017 beschlossen, dieses Patenprojekt zu starten.

Seit Oktober 2017 werden die ersten 50 Kinder in Msengeni B (Swasiland) unterstützt und betreut. Schon Mitte Juni waren es 100 Paten, so dass in Chigodole (Mosambik) ein weiterer Care Point für weitere 50 Kinder aufgebaut wurde und seit Februar 2018 dort ebenfalls Kinder versorgt werden.

Inzwischen gibt es im Kirchenkreis mehr als 160 Patenschaften. So ist ein dritter Care Point für 50 Kinder in Kawaza (Malawi) hinzu gekommen, der seit Juli 2018 betrieben wird.

Bei unserem Projekt handelt sich nicht – wie bei manchen anderen Hilfsorganisationen – um namentliche Patenschaften. Dies hat den Vorteil, dass immer die bedürftigsten Kinder unterstützt werden und es reduziert die administrativen Kosten erheblich.

So arbeitet Hands at Work

Die Krise

Background Map: OpenStreetMap

In den ärmsten Dörfern Afrikas haben HIV/AIDS, Waisenkinder und Armut eine unglaubliche Größenordnung erreicht und es gibt nur wenig lokale Unterstützung. Die örtlichen Strukturen, z.B. Krankenhäuser oder Waisenhäuser sind völlig überfordert.

Die Schwächsten

Hands at Work versucht die schwächsten Kinder zu erreichen, die sonst keinerlei Chance auf Hilfe haben. Ohne Zugang zu Essen, Bildung und medizinischer Versorgung sind diese Kinder extrem gefährdet.

Deshalb ist die Versorgung mit diesen drei existenziellen Gütern die Basis für jede Arbeit von Hands at Work.

Hands at Work hilft den Dorfgemeinschaften, lokale Lösungen für die Krise zu finden

Die Waisenkinder leben dabei in einer Familieneinheit, z.B. bei einer Großmutter, Tante oder einem älteren Geschwister, und sind dadurch in einen Familienverband und die Dorfgemeinschaft eingebunden. Die lokalen Organisationen („Community-Based Organisations“, CBO), die Hands at Work aufbaut, unterstützen die betroffenen Familien durch Stützpunkte für jeweils 50 Kinder („Care Points„) in der Dorfgemeinschaft und durch ausgebildete lokale Unterstützer („Care Worker„), die die Kinder regelmäßig in ihren Familien besuchen.

Dieser Ansatz nutzt die in der Gemeinschaft vorhandenen Ressourcen. Die gemeinsame Fürsorge für die Waisenkinder verbindet die lokale Gemeinschaft mit den externen Unterstützern. USAID (eine der größten amerikanischen Hilfsorganisationen) hat die Arbeitsweise von Hands at Work „vorbildlich“ („best-practice“) genannt.

Hilfe für die Kinder

Hands at Work hat das ambitionierte Ziel, 100 000 hilfsbedürftige (Waisen-)Kinder in Afrika zu unterstützen. Derzeit werden über 7.000 Kinder versorgt. Dafür mobilisiert die Hilfsorganisation die lokalen Kirchen und unterstützt diese dabei, die bedürftigsten Kinder in den Gemeinschaften ganzheitlich zu versorgen – insbesondere mit Nahrung, Schulbildung und medizinischer Grundversorgung.

Zusammenarbeit mit den afrikanischen Kirchen

Hands at Work in Africa arbeitet eng mit den afrikanischen Kirchenleitungen zusammen, denen die Fürsorge für die Ärmsten der Armen auch am Herzen liegt. Kirchen im Rest der Welt sind mit ihren afrikanischen Brüdern und Schwestern verbunden – und das nicht nur als Spender, sondern als Christen, die eine gemeinsame Bestimmung eint: Die Unterstützung der hilfsbedürftigen Waisenkinder in Afrika.

„Unsere Vision ist es, dass sich die Kirche in Afrika wirkungsvoll um die Sterbenden, die Waisen und die Verwitweten kümmert – gemeinsam mit der Kirche in aller Welt.“